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Gesellschaft für Wirtschafts- und Kulturgestaltung mbH
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Organisationsentwicklung Projektentwicklung Betriebswirtschaft

Werkstatt für Unternehmensentwicklung

In einer Zeit sich rasch wandelnder äußerer und innerer Unternehmensbedingungen ist die Frage der Unternehmensentwicklung eine Schlüsselfrage. Hierzu besteht heute zunehmend ein Verständnis für das Unternehmen als Organismus.

Der Werkstatt-Gedanke ist entstanden aus der Erkenntnis, dass eine gesunde Unternehmensentwicklung untrennbar verbunden ist mit der Entwicklung der hieran beteiligten Menschen, auch der in die Entwicklungsprozesse eingebundenen Berater. Die gemeinsame Arbeit an grundsätzlichen Entwicklungsfragen, Methoden der Veränderungsprozesse und der Erfahrungsaustausch der Unternehmer untereinander und mit Beratern, ist Ziel und Methode der Werkstattarbeit.

Unternehmen und Unternehmensberater bilden so einen gemeinsamen Arbeitszusammenhang, die Werkstatt für Unternehmensentwicklung. Rechtsinstrument ist die Werkstatt für Unternehmensentwicklung GmbH, Stuttgart. Alleiniger Gesellschafter der GmbH ist die Stiftung zur Förderung assoziativen Wirtschaftens, Dornach, Schweiz.

Ein wesentliches Organ der Zusammenarbeit ist das im Gesellschaftsvertrag verankerte "Kollegium", in dem Unternehmer und Berater verbindlich an Entwicklungsfragen arbeiten und die weitere Zusammenarbeit regional oder branchenbezogen organisieren.

Die Werkstatt startete im Januar 2001 mit rund 40 Partnern aus allen unternehmerischen Bereichen und Branchen. Das Spektrum reicht von der Landwirtschaft bis zur innovativen Technologie, vom Hersteller bis zum Einzelhändler und vom Unternehmensberater bis zum Künstler.

Zentrales "Werkzeug" in diesem Arbeitszusammenhang ist das Handbuch zur Unternehmensentwicklung, das in sieben Gestaltungsfelder die aufbauenden Gestaltungskräfte und in fünf Entwicklungsfeldern die notwendige Entwicklungsdynamik des Unternehmensorganismus beschreibt.

Zu den aufbauenden Gestaltungskräften der Kapitel 1 - 7, die die Unternehmensgestalt zur Erscheinung bringen, müssen daher jene Kräfte treten, welchen die verändernde Beweglichkeit der Form ermöglichen. Kontinuität und Wandel sind die Polaritäten, in denen sich ein Unternehmen bewegt. Jedes der Gestaltungsfelder 2 - 6 stellt, für sich betrachtet, eine Einseitigkeit dar. Ein Unternehmen würde erstarren, wenn diese Kräfte nicht in eine Entwicklungsdynamik gebracht würden.
Diese ist in den Entwicklungsfeldern der Kapitel 8 - 12 dargestellt.

Die fünf Entwicklungsfelder des Handbuchs tragen der Tatsache Rechnung, dass jeder Entwicklungsfortschritt nur möglich ist, wenn ein bestehendes Gleichgewicht durch eine einseitige Veränderung zunächst ins Ungleichgewicht gebracht wird. Wenn man sich z.B. als Mensch in gerader Richtung vorwärts bewegen will, so kann man dies nicht direkt tun, sondern muss einen von der Zielrichtung abweichenden Schritt nach links oder rechts machen. Geradeaus führt der weitere Weg nur dadurch, dass ein entsprechend ausgleichender Schritt folgt.

Siehe auch die Home-Page der Werkstatt für Unternehmensentwicklung.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

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